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Vorbericht: Frühjahrs?Kunstauktion (16.5.2009) - Auktionshaus OWL ( 28.04.2009 ) Translate this page
Vorbericht: Frühjahrs?Kunstauktion (16.5.2009) - Auktionshaus OWL
Bielefeld , 28. April 2009, (ah/owl) - Auf internationalem Niveau präsentiert sich das Angebot der Frühjahrs?Kunstauktion mit 400 ausgewählten Positionen.

Im Jahre 2004 musste die Stadt Lübeck ihr großes Gemälde mit der Ansicht des Marktplatzes und der Marienkirche von Cornelis Springer aus dem Jahr 1870 den Erben des Bankiers Victor von Ephrussi restituieren, es wurde im November 2004 in London für umgerechnet etwa 450.000 Euro versteigert, wir rufen nun am 16. Mai ein, um 1875 entstandenes Gemälde gleichen Motivs des Lübecker Architekturmalers Christian Stolle auf, das im Gegensatz zu dem Gemälde Springers auch den 1873 errichteten Marktbrunnen und mit reicher Figurenstaffage das geschäftige Treiben eines Markttages zeigt. Das marktfrische Gemälde in nahezu unberührtem Originalzustand stammt aus einer westfälischen Privatsammlung und dürfte nicht nur in Lübeck auf großes Interesse stoßen (? 2.500.-).

Die Gemälde-, Graphik- und Skulpturensparte bietet Werke vom 16. Jahrhundert bis zur klassischen Moderne und glänzt u.a. mit einem großen, 1871 datierten Gemälde des bedeutenden Münchner Pferdemalers Emil Adam in hervorragendem Zustand (7.500.-), mehreren Arbeiten des Pferdemalers Karl Philipp (60.- bis 3.200.-) und dem Gemälde ?Blick auf Ischia? von Ascan Lutteroth (3.000.-) sowie einer überlebensgroßen Darstellung einer jungen Italienerin des Berliner Malers Max Michael von 1889 im prächtigen Originalrahmen (7.500.-).

Plastische Arbeiten finden sich neben typischen Jugendstilfiguren u.a. von Eutrophe Bouret oder Emanuel Villanis (160.- bis 1000.-) mit dem seltenen ?Bockreiter? von Josef Thorak (1.500.-) oder einem großen Akt des rheinischen Künstlers Curt Beckmann (1.500.-).

Das Angebot an Graphiken und Zeichnungen mit Drucken des 16. bis 20. Jahrhunderts lockt u.a. mit günstig limitierten Blättern von Hans Sebald Beham, Hartmann Schedel oder Hans Brosamer (200.- bis 300.-) bis hin zu Arbeiten der klassischen Moderne von Lyonel Feininger, Max Liebermann, Marc Chagall und Pablo Picasso (300.- bis 3000.-).

Der Bereich Antiquitäten und Kunsthandwerk bietet in ausgesuchter Qualität Objekte von der Antike bis zur Moderne, eines der ältesten Exponate stellt neben einer Sammlung griechischer Münzen und Kleinbronzen (50.- bis 600.-) ein korinthischer, schwarzfiguriger Kolonettenkrater aus der Zeit um 550 v. Chr. dar (1.500.-) und die Exponate einer Sammlung von koptischen Stoffen stammen aus dem 4. bis 6. Jahrhundert (80.- bis 250.-).

Auf internationalem Niveau zeigt sich auch die Fayence-, Porzellan- und Glasofferte, hier stechen neben 100 Teilen eines großen Meissner Service mit dem seltenen Strahlenmuster von Max Esser (120.- bis 2.200.-) und einer Kollektion seltener Tassen von KPM Berlin und Meissen (80.- bis 1.200.-) eine museale Platte mit einer Bauerntanzszene nach David Teniers aus der Manufaktur Veuve Perrin in Marseille hervor (2.500.-).

Aus der Sammlung einer Bielefelder Kaufmannsfamilie stammt ein Großteil der Glasofferte, hier reicht das Angebot von seltenen Barockgläsern und Pokalen aus Lauenstein und Altmünden (120.- bis 1.000.-) über Biedermeier- und Jugendstilglas von Gallé und Daum, u.a. mit der seltenen Vase ?Pavot? (3.500.-) bis hin zu Entwurfsglas der zwanziger Jahre u.a von Michael Powolny

Von internationalem Interesse ist sicherlich ein, um 1900 in Russland entstandenes Evangeliar mit Prunkeinband aus reich graviertem Messing mit farbigen Emailauflagen und Darstellungen Christi und der vier Apostel in Öl auf Kupfer (2.500.-), auch bei den Asiatika finden sich Raritäten, z.B. ein großer siamesischer Buddha ?sakamuni? in vergoldeter Bronze (2.500.-) oder eine chinesische Cloisonnévase des 16. Jahrhunderts.

hochwertige Schmuckangebot umfasst Stücke des 18. Jahrhunderts bis zur Moderne und lockt mit seltenen Jugendstilarbeiten bedeutender Werkstätten und teils günstig limitiertem Art-Deko-Schmuck.

Abgerundet wird das Angebot durch Teppiche aus dem Kaukasus, Persien und China, einige Möbel, dabei ein prächtiger Fassadenschrank des 19. Jahrhunderts (1.800.-) oder ein seltener Schrank von Bruno Paul um 1912 ((1.800.-), eine umfangreiche Sammlung von Hirschfängern und Militärdolchen (80.- bis 450.-), Waagen, optische Geräte und Messgeräte des 18. bis 20. Jahrhunderts, eine Kollektion zum Thema Fischen und Angeln, eine seltene originale Querflöte von Theobald Boehm aus München ~1835 oder verschiedene Design-Objekte von Lino Sabattini und Emilio Ambasz.

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