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DÜSSELDORFER DEBÜTANTEN ( 21.12.2007 ) Translate this page
DÜSSELDORFER DEBÜTANTEN
.....zum ersten heißt es am 19. Januar 2008 in dem neu gegründeten Auktionshaus Hargesheimer & Günther Kunstauktionen Düsseldorf im Stadtzentrum der Nordrheinwestfälischen Landeshauptstadt. Mit hochgesteckten Zielen und bedeutenden Kunstgegenständen aller klassischen Bereiche wartet die erste Auktion mit rund 850 Positionen auf.

Den Nerv der Zeit trifft eines der Stücke aus der Silbersparte, das dem St. Petersburger Hause Fabergé entstammt. Eine bedeutende, dreiteilige Tischgarnitur ? bestehend aus zwei massiv gearbeiteten 2-flammigen Girandolen und einem dazugehörigem Tintenschreibzeug, allesamt auf dekorativen Bowenit-Sockeln (Taxe 20.000 Euro) - lässt ein heißes Telefongefecht und einen Zuschlag erwarten, der die Taxe bei weitem übertreffen dürfte. Gefertigt von Julius Rappoport ? Musik im Ohr des Fabergé-Kenners ? ist dieses Ensemble von so hoher Qualität, dass es der Tafel des Zaren würdig gewesen wäre.

Bedeutendes und Dekoratives kann auch in der Sparte ?Möbel? gezeigt werden. Aus der Werkstatt der berühmten Spiegelmanufaktur Lohr stammt ein mit blauem, facettiertem Glas gefertigter Barocker Pfeilerspiegel (Taxe 6.800 Euro). Das neu gegründete Auktionshaus versteigert das um 1720/30 entstandene und aus einer Nordrheinwestfälischen Privatsammlung stammende Stück, im Auftrage der Hilde Wilberz-Stiftung in Mönchengladbach.

Mit über 200 Positionen kann Hargesheimer & Günther Kunstauktionen auch in der Sparte Gemälde ein umfassendes Angebot präsentieren. Internationales Interesse dürfte hierbei die Darstellung einer Heiligen Dreifaltigkeit eines um 1500 tätigen Spanischen Meisters erzeugen (Taxe 8.500 Euro). Blutrünstig geht es bei einer signierten ?Reiterschlacht? des 1611 in Leiden geborenen Jan Jacobsz van der Stoffe zu (Taxe 3.000 Euro). Die berühmte Dordrechter Malerfamilie Schotel ist gleich mit zwei bedeutenden Werken vertreten. Der ?Küstenlandschaft mit Schiffen und stürmischer See bei aufziehendem Gewitter? von Johannes Christianus Schotel (Taxe 4.800 Euro) folgt das 1950 bei Leo Spik in Berlin versteigerte und seit dieser Zeit in einer Süddeutschen Privatsammlung aufbewahrte Gemälde von Petrus Johannes Schotel ?Zwei Schiffe mit den Wellen der stürmisch bewegten See kämpfend. Lotsen kommen ihnen zur Hilfe? (Taxe 9.000 Euro).

Mit über 80 Positionen ist auch die Sparte Skulpturen überaus umfassend vertreten. Neben so wohlklingenden Namen wie Fritz Behn, Franz Bergmann Josef Lorenzl, Hippolyte Francois Moreau, Roland Paris, Emile Louis Picault, Ferdinand Preiss, Giuseppe Renda und Eugen Schlipf dürfte eine überaus günstig taxierte und im späten 15. Jahrhundert wohl in Oberfranken entstandene Holzskulptur eines Heiligen Sebastians (Taxe 1.200.-) eine Schar an Bietern auf den Plan rufen.

Aus einer Nordrheinwestfälischen Privatsammlung kommt eine Kollektion dekorativer Jugendstilarbeiten der Firma Orivit, die im Bereich Jugendstil/Moderne den Auftakt bildet. Besondere Erwähnung verdient ein 15 Teile umfassendes Mokkaservice, der am Markt besonders begehrten ?Wiener Werkstätten? (Taxe 1.200 Euro). Das polychrom bemalte Keramik Service wird ob der günstigen Taxierung sicherlich auf umfangreiches Interesse stoßen. Arbeiten von Emile Gallé, Karl Groß, Hans Hansen, Georg Jensen, Albin Müller und Josef Maria Olbricht runden das schöne Auktionsangebot an Jugendstilarbeiten ab.

Interessante Exponate aus den Bereichen Asiatischer Kunst, Glas, altdeutsche und italienische Fayencen sowie antike Teppiche des 19. und frühen 20. Jh. lassen keinen Wunsch offen und komplettieren das breite und umfassende Auktionsangebot.

Mit hochkarätigen ?Nach-Weihnachtsgeschenken? ist die umfangreiche Sparte ?Schmuck und Juwelen? bestückt. Das Angebot an über 130 Katalognummern brilliert in den verschiedensten Farben und Formen. Für jeden Geschmack, sei es klassisch schlicht, oder modern mondän, bietet die Vielzahl der Stücke eine reiche Fundgrube, die überraschende Entdeckungen ermöglicht. Schöne Beispiele aus den verschiedenen Epochen vom Biedermeier, Jugendstil und Art Deco, bis hin zum modernen Design zeigen das weitgefächerte Spektrum der unterschiedlichsten Gestaltungsmöglichkeiten auf und werden die Augen der zukünftigen Eigentümer zum Leuchten bringen.

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