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Nachbericht: 131. Kunstauktion (19. Juni 2010) - AUKTIONSHAUS KASTERN GMBH & CO. KG ( 28.06.2010 ) Translate this page
Nachbericht: 131. Kunstauktion (19. Juni 2010) - AUKTIONSHAUS KASTERN GMBH & CO. KG
Hannover, 28.Juni 2010, (ah/pr) - Das Auktionshaus KASTERN kann eine positive Bilanz für das erste Halbjahr 2010 ziehen. In der Juni-Auktion kam wieder ein vielfältiges Angebot von Kunst und Antiquitäten zum Aufruf.

Das Augenmerk richtet sich auf das bedeutendste Porträt der Moderne ?Kopf Ludwig Schames? von Ernst Ludwig Kirchners, das für 39.000 Euro an einen Sammler ging (Schätzwert von 24.000 Euro). Die Emil Nolde-Radierung ?Schriftgelehrte? wurde für 7.500 Euro verkauft. Das sehr kleine Blatt des leider kürzlich verstorbenen Künstlers Sigmar Polke, eine Mischtechnik aus dem Jahr 1965, brachte den Erlös von 8.000 Euro. Nur eine kleine Steigerung erfuhr die Zeichnung ?Surrealistische Landschaft? René Magrittes. Das Ölgemälde Julian Klein von Diepholds mit dem Titel ?Im Hafen von Genua? mit dem Zuschlag von 3.900 Euro (Schätzpreis 2.000 Euro) geht nach Amerika.

Ein sehr langes Bietergefecht lieferten sich Telefon- und Saalbieter um die große Figurengruppe ?Hirt und Nymphe? von Paul Scheurich. Der Startpreis lag bei 5.000 Euro. Dabei sollte es nicht bleiben, denn der glückliche Käufer erhielt den Zuschlag erst bei 14.000 Euro. Die Kurt Lehmann-Bronze ?Sitzende? aus dem Jahr 1956 stieg auf 1.700 Euro. Lehmann war nicht nur in Hannover eine Größe, seine Figuren zieren den öffentlichen Raum in mehreren Städten.

Im Bereich der Möbel erzielte der Tabernakel-Sekretär den Preis von 6.800 Euro, der Braunschweiger Barocktisch, um 1800 mit figürlichen Elfenbeineinlagen und Adelswappen kletterte auf 4.500 Euro und der französische Spiegel ebenfalls um 1800 mit einer Gold- und Silberfassung konnte für den hervorragenden Preis von 3.600 Euro (Schätzwert 900 Euro) verkauft werden. Unerwartet groß war die Nachfrage nach zwei in Nussbaum gearbeiteten Möbelstücken des Historismus um 1870: ein zweitüriger hoher Schrank mit Kassettenfüllung (Zuschlag 1.900 Euro) und eine passende Standuhr (Zuschlag 4.800 Euro).

Der Schmuck wurde zu Höchstpreisen versteigert, darunter waren u.a. Stücke vor 1900 und aus der Zeit des Art Décos sehr begehrt. Die ausgefallene Diamantbrosche in Schleifenform wurde für 4.000 Euro verkauft; die Longines-Damenarmbanduhr wechselte für 2.800 Euro den Besitzer; der Solitärring im Altschliff mit 3,8 ct ging bis auf 12.500 Euro und das Art Déco-Collier erzielte 4.000 Euro. Sensationell lief wie immer der Goldschmuck. Die IWC-Savonette erbrachte 1.400 Euro.

Aus der Sammlung des Facharztes Dr. Eberhard und Brunhild Brenske wurde ein vielfältiges Angebot an Porzellanobjekten, Biedermeiergläsern und altem Zinn präsentiert. Unter den circa 200 Biedermeier Porzellan-Tassen der Manufakturen KPM Berlin, Meissen, Fürstenberg, Gotha, Wien und Sèvres sind besonders die topografischen Ansichten hervorzuheben. Eine Obertasse, Nymphenburg um 1820 mit der Ansicht von Amberg (Zuschlag 200 Euro), drei Tassen, Waldenburg um 1885 mit den Ansichten von Göttingen, Goslar und dem Opernhaus von Berlin (Zuschlag 400 Euro), die Tasse mit vier Gebäuden von Halle (Zuschlag 400 Euro) und zwei Tassen mit unterschiedlichen Ansichten der Wartburg (Zuschlag 600 und 900 Euro).

Im Bereich des Angebots der Meissner Manufaktur wurden die 6 Ober- und Untertassen mit reichem Blumenbukett und unterschiedlichen Fondfarben von 330 auf 3600 Euro gesteigert. Das ausgefallen bemalte 54tlg. Speiseservice mit Wildmalerei nach Ridinger brachte einen Zuschlag von 17.000 Euro.

Der signierte Ranftbecher von Anton Kothgasser, Wien um 1820 mit der transparenten Emailmalerei mit einem Blumenbukett und Freundschaftsspruch ?Souvenir d? amitié? von einer Schlange umrahmt, ließ das Bietergefecht erst bei 15.000 Euro enden (Ausruf 900 Euro). Die Biedermeiergläser wurden ebenso wie die Zinnsammlung gut verkauft.

Im Bereich des Jugendstilglases sind die beiden Daumvasen, um 1895 zu nennen, die mit Hyazinthen bzw. einer Waldlandschaft bemalt waren und für 2400 Euro bzw. 1200 Euro zugeschlagen wurden.

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