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Nachbericht: 15. Kunstauktion - Schmidt Kunstauktionen ( 25.03.2008 ) Translate this page
Nachbericht: 15. Kunstauktion - Schmidt Kunstauktionen
Zur bisher erfolgreichsten Auktion des Hauses bisher gestaltete sich die 15. Kunstauktion am 15. März 2008. Bereits im Vorfeld der Auktion zeichnete sich großes Interesse vor allem im Bereich der Bildenden Kunst ab. Zahlreiche Schriftgebote und Telefonanmeldungen ließen einen spannenden Auktionstag erahnen und entsprechend hoch motiviert ging das Auktionshaus-Team in den langen Auktionssamstag.


Die erste Überraschung des Tages erfolgte bei Lot 3 ? das Christian Friedrich Gille zugeschriebene Gemälde erzielte regen Zuspruch. Nach langem Bietgefecht zwischen 7 Telefonbietern, schriftlichen Bietern und Interessenten im Saal ging der Zuschlag mit 8.500 Euro an einen Telefonbieter (Aufruf 1.000 Euro).

Hermann Glöckners Blatt ?Kurven, Farbfelder und runde Scheiben in Schwarz, Hellblau, Rot und Grün aus dem Jahr 1959 verbesserte sich von 1.100 Euro auf 3.400 Euro. Der moderat aufgerufene Erhard Hippold wechselte für 3.400 Euro den Besitzer (Aufruf 1.500 Euro). Karl Kunz erzielte erwartungsgemäß 7.200 Euro und auch das ?Bildnis einer jungen Frau im gestreiften Kleid? von Wilhelm Rudolph konnte sich von 2.200 Euro auf 3.800 Euro steigern.

Wolfgang Mattheuer, mit einem Gemälde ?Boote am Strand? aus dem Jahr 1962 vertreten, erregte großes Aufsehen, zahlreiche Bieter im Saal und an den Telefonen rangen um die moderat taxierte Arbeit des Bildermachers. Der Hammer fiel nach langem Bietgefecht bei mehr als der doppelten Taxe, 14.000 Euro wurden erzielt.

Willi Sitte, mit zwei mittleren Formaten vertreten, ging für 6.500 Euro (Aufruf 3.500 Euro) und 4.500 Euro (Aufruf 4.500 Euro) an private Sammler.

Bei voll besetztem Saal wurde in der Sektion Gemälde des 17. bis 20. Jh. eine Umsatzquote von fast 70 % erreicht.


Der Bereich der Arbeiten auf Papier und Druckgraphik wurde ebenfalls gut beboten. Erstaunliche 6.000 Euro bot ein privater deutscher Sammler für die Bartholomäus Spranger zugeschriebene lavierte Federzeichnung, um 1580, und setzte sich damit gegen Bieter aus Belgien, Australien, der Tschechischen Republik und Frankreich durch. Max Klingers Mappe ?Intermezzi? konnte sich von 800 Euro auf 1.300 Euro verbessern, die reizvolle kleine Collage von Elisabeth Ahnert wechselte für 1.300 Euro den Besitzer (Aufruf 300 Euro). Erwähnenswert ist auch der Zuschlag für Horst Leifers ?Dresden ? Am Taschenberg?, die Mischtechnik wurde für 700 Euro verkauft (Aufruf 300 Euro).

Otto Poerzels Marmorbüste eines Jünglings mit Lorbeerkranz konnte 850 Euro erzielten (Aufruf 200 Euro).

Großes Interesse erweckte die große Vase von Ernst Böhm für KPM Berlin, um 1926. Für 3.400 Euro kann sich nun der neue Besitzer über das schöne Stück freuen ( Aufruf 1.400 Euro). Auch für das Dresdner Leuchterpaar aus Zinn mit sehr schöner Patina konnte eine beachtliche Steigerung verzeichnet werden, zunächst mit 180 Euro taxiert, fiel der Hammer erst bei 800 Euro.

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