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Vorbericht Auktion 14 - SCHMIDT KUNSTAUKTIONEN DRESDEN ( 24.11.2007 ) Translate this page
Vorbericht Auktion 14 - SCHMIDT KUNSTAUKTIONEN DRESDEN
Gleich mehrere kleine, jedoch zum Teil hochkarätig besetzte Privatsammlungen bereichern das Auktionsangebot der Weihnachtsauktion des Hauses.


Besonders erlesen und partiell museal sind die Objekte der Sammlung italienischer Majolika des 17. bis 19. Jahrhunderts, zu deren erlesensten Stücken wohl die gefußte Durchbruchschale, Faenza, A Campendiano, 17. Jh. (2.400 Euro) oder auch die Schale mit der Darstellung eines Edelmannes zu Pferde, Montelupo, 1. Drittel 17. Jh. (2.000 Euro) gehören.


Von großer Seltenheit und kaum auf dem Kunstmarkt zu finden sind auch Meissner Porzellan-Objekte des 18. Jahrhundert aus einer sächsischen Privatsammlung, von denen u.a. eine Teedose, um 1730 (900 Euro), eine kleine Deckelterrine, um 1750 (800 Euro), sowie ein Drillingskrug, um 1770 (700 Euro), erwähnenswert sind. Die Rubrik des figürlichen Porzellans ist ebenfalls gut bestückt, neben Stücken von Paul Scheurich ? ?Gitarrenspieler?, Meissen, 1940er Jahre (700 Euro) und Otto Pilz ? ?Wüstenfüchse?, Meissen, um 1924 (700 Euro), findet sich eine gute Auswahl an Objekten der Manufaktur Ernst Teichert Meissen, u.a. der ?Stierkämpfer? , um 1910 (1.200 Euro) von Robert Pabst.


Im Bereich des Historischen Glas erwarten den Sammler u.a. ein Glücksburger Deckelpokal mit reichem Schnittdekor, datiert 1746 (1.500 Euro) sowie sächsische Weißglashumpen.


Ein chinesischer Jade-Vogel der Sung-Zeit (11./12. Jh.) führt die kleine Auswahl von Asiatika an und lässt aufgrund der Seltenheit sicher das Sammlerherz höher schlagen.


Der Bereich der Gemälde wird durch namhafte Vertreter der Dresdner Malschule bereichert, u.a. durch drei frühe Arbeiten des bedeutendsten Vertreters der Pop-Art in der DDR - Willy Wolff, zwei Gemälde von Johannes Kühl ? der seine vielversprechende Künstlerlaufbahn zugunsten der Galerie seines Vaters aufgab, oder aber auch Werke von Alfred Teichmann ?Blick auf Dresden im Winter? (3.500 Euro), Ernst Hassebrauk, Hans Kinder, Edmund Kesting und Ferdinand Dorsch.


Im großen Graphik-Angebot sollte unbedingt auf eine Sammlung seltener Radierungen des Dresdner Graphikers Richard Müller hingewiesen werden. Die vier frühen Arbeiten von Hermann Glöckner ?Das Unterdorf in Johnsbach?, 1950, ?Haus Rosenkranz II?, 1929, ?Häuser vor blauem Bergrücken, vorn grauer Grund?, 1950 und ?Sich auftürmende Wellen in Orange, Gelb, Braun und Weiß?, 1959, werden ihre Taxen von 1.200 bis 2.00 Euro sicher mühelos erreichen.


Aus dem Bereich der Skulptur sollte die selten auf dem Kunstmarkt auftauchende Bronzeskulptur ?Bogenschütze? von Erich Schmidt-Kestner, gegossen bei Hermann Noack in Berlin-Friedenau (1.800 Euro) nicht unerwähnt bleiben.


Mobiliar, Schmuck, Lampen, Silber und Varia runden das Angebot ab.

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